Pauly/Osnabrügge/HuthDas arbeitsrechtliche Mandat – Teilzeit und geringfügige Beschäftigung
Das zu rezensierende Werk ist Teil einer Buchreihe mit dem Titel „Das arbeitsrechtliche Mandat“, die aus sieben Bänden besteht und es sich zum Ziel gesetzt hat, anwaltlichen Berater:innen, die sich mit Arbeitsrecht befassen, einen aktuellen und fundierten Überblick über zentrale Themen des Arbeitsrechtes zu bieten. Darüber hinaus sollen den Rechtsanwender:innen praxisbezogene und erprobte Handlungsanleitungen und Formulierungsvorschläge an die Hand gereicht werden. Die Autoren Stepan Pauly, Stephan Osnabrügge und Michael Huth sind Fachanwälte für Arbeitsrecht in Deutschland und werden in der Neuauflage durch Michael Pauly, der wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Rechtsvergleichung an der FernUniversität Hagen ist, verstärkt. Dem beruflichen Hintergrund der Autoren und der Zielsetzung der Buchreihe Rechnung tragend, zeichnet sich das Werk besonders durch seinen hohen Praxisbezug aus, der sich insb auch in zahlreichen Hinweisen, konkreten Tipps, Beispielen und Leitentscheidungen, die in den einzelnen Kapiteln stimmig eingearbeitet wurden, niederschlägt.
In 31 Kapiteln skizziert das Buch einen schönen Bogen beginnend von den allgemeinen Rechtsgrundlagen, Begriffsbestimmungen und verschiedenen Rechtsansprüchen, über Sozialversicherung und Steuer, bis hin zu geringfügiger Beschäftigung und Midijobs, wobei ein eigenes Kapitel der geringfügigen Beschäftigung in privaten Haushalten gewidmet ist. Den Abschluss findet das Buch in einer umfangreichen Sammlung von Mustern, Checklisten und Formularen.
Für die österreichischen Rechtsanwender:innen ist das Buch naturgemäß aufgrund der doch erheblichen Unterschiede der nationalen Rechtsbestände nur eingeschränkt, etwa in Bezug auf die unionsrechtlichen Aspekte, einsetzbar. Für jene, die sich einen umfassenden Überblick über die deutsche Rechtslage verschaffen wollen, ist das Werk jedenfalls von großem Nutzen.